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Warnung an alle Mäuse, das neue Sorgerechtsgesetz ist für die Katz.
Was haben wir am Anfang alle gejubelt, als 2010 das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte entschied, dass Deutschland die Menschenrechte von unverheirateten Vätern nicht länger ignorieren darf und ihnen das gleiche Sorgerecht wie Müttern erteilt werden müsse.
Aber o weh, Deutschland hat es diesmal zwar nicht ignorieren können, wie sie es vorher schon viele Mal getan hat. Diesmal wurde es sogar in der Presse erwähnt und sogar hochgejubelt. Nun war man im Zugzwang.
Aber die alten Hasen unter uns Vätern ahnten schon, das es auch dieses mal nicht weit her war mit der Gleichberechtigung für Väter.
Man hat sich wieder mal Geschickt aus der Affäre gezogen und hat nur zum Schein etwas im Gesetz verändert. Im Grunde ist das ganze ein Etikettenschwindel, denn auf Druck der Scheidungsindustrie(mafia) und Bundesjustizministerin Frau Leutheusser-Schnarrenberger hat man schon dafür gesorgt, dass Familienrichter weiterhin als Letzte Instanz darüber entscheiden können, ob der Vater ein Sorgerecht erhält oder eben nicht.
Da ich sowieso schon immer ein gleichberechtigtes Sorgerecht für mein Kind haben möchte, habe ich mich entschieden deshalb auch vor Gericht zu gehen. Gestärkt mit dem neuen Entscheid des Europäischen Gerichtshofes habe ich den ersten Schritt getan und einen Antrag auf Sorgerecht an das Familiengericht in Offenbach per Post gesendet.
Ich habe die Mutter zuvor gefragt, ob ich ein gleichberechtigtes Sorgerecht über meinen Sohn erhalten könne. Die Antwort kam per Handy von ihrem Ehemann, die Lapidare Antwort, ,,Sie möchte das nicht“ dazu weiter keinerlei Begründungen.
Ich gab mich keiner Illusion hin, mir war bewusst, dass die Chancen gering sind, das gleichberechtigte Sorgerecht vor Gericht zu erstreiten und trotz der bedenken und dem abraten seitens eines Freundes und Familienrechtsanwaltes, wollte ich es selbst mal erleben, wie es ist als Vater vor Gericht um sein Ihm zustehendes Menschenrecht zu streiten und mal das zu Erleben, was mir schon einige Väter persönlich Berichtet haben die diesen Weg bestritten haben, mal zu Riskieren so Richtig in die Mangel genommen zu werden.
Ich bin nicht Masochistisch veranlagt aber ich habe da zum einem auch an meinen Sohn gedacht, denn sollte ich kein Sorgerecht erhalten, dann könne ich zumindest meinem Sohn später erklären, dass ich es zumindest versucht habe, der Staat es aber mir leider verwehrt hat. Und da ich einige Väterorganisationen kenne wollte ich sie über die Aktuelle Ist- Situation der Väterrechte vor Gericht nach der sogenannten obengenannten Revolutionären Gesetzesänderung Informieren. Man könnte auch sagen als eine Art kleiner Crashtesdummy für die Väterbewegung.
Und mal ehrlich, außer einem selbstbetroffenen Vater, glaubt einen doch sonst keiner da draußen was seit 50 Jahren für Menschenrechtsverletzungen gegen Väter ausgeübt wird. Man hat es ja vorher selbst auch nicht glauben können, dass man in Deutschland solche Probleme als Mann bekommen kann.
Und da ich selbst ein Scheidungskind bin und ich beide Seiten der Münze, d.h. auch die Situation eines Scheidungskindes am eigenen Leib erlebt habe, möchte ich einem möglichen Vorwurf meines Sohnes entgegentreten, ich hätte mich nicht um ihn ausreichend bemüht.
Erster Akt. Die Justiz- Maschinerie wird in Bewegung gesetzt.
Zunächst wird das Jugendamt darüber informiert, das es ein naiver Vater wieder mal gewagt hat das Mitsorgerecht zu beantragen.
Also wurde ich vom Jugendamt eingeladen um von einer Jugendamtsmitarbeiterin über mein Verhältnis zur Kindesmutter und zu meinem Kind befragt. Wenn auch Jugendämter nichts können, Väter auszufragen um es im Anschluss vor Gericht verdreht gegen Ihn selbst zu verwänden, das sind die eiskalte Profis. Dabei werden sie noch von den Familienrichtern gedeckt, mit Hilfe von Pseudogutachten, Verleumdungen und Lügen wird dann den Vätern vor Gericht den Wind aus den Segeln genommen.
Es muss denen also im Vorfeld schon einen Diebischen Spaß bereiten, so einen naiven Schwachkopf ( Vater ) kennenzulernen bevor man Ihn die Hammelbeine lang zieht darf.
Die Frau vom Jugendamt war Mitte 40, erinnerte mich an meine Deutschlehrerin aus den 80ern. Sie wirkte etwas genervt und schaute mich beim Interview sehr ernst an. Im Grundkonsenz der Unterhaltung lies ich klar erkennen, dass ich nur ein gleichberechtigtes Sorgerecht erhalten möge. Schließlich wäre dies ein Menschenrecht, dass für alle also nicht nur für Frauen gelten dürfe.
Die Jugendamtsmitarbeiterin ignorierte diesen Einwand, blieb aber unverbindlich freundlich. Sie klagte darüber, dass sie, stellvertretend für das Jugendamt immer zwischen den Stühlen säße und es ständig schlechte Presse über Jugendämter geben würde, das diese nicht genügend unternehmen würden, wenn Kinder durch Vernachlässigung seitens der Eltern zu Tote kämen etc. Ich habe ihr nicht gesagt was ich wirklich über sie und dem Jugendamt halte. Im Gegenteil, ich bedauerte Sie zeigte Verständnis für Ihre ach so schwere Arbeit und Lächelte freundlich. Die Ausfragung ging eine ½ Stunde, dann durfte ich gehen.
Zweiter Akt.
Mein Sohn wurde dann ein paar Tage später zur Richterin, zu einer, dem Prozedere üblichen Befragung geladen. Sie wollte wissen wie sein Verhältnis zu seinen Vater ist.
Später habe ich dann im Prozess von der Richterin erfahren, was das Interview ergab. Vorab, ich habe in meinem Leben schon einiges erlebt, aber was die Richterin bzgl. des Gesprächs für Schlussfolgerungen hatte erinnerte mich an einen Hexenprozess aus dem Mittelalter. Dazu aber Später.
Der Prozesstag war am 9. Oktober 2010
Anwesende im Gericht war ich, neben mir am anderen Tisch die Gegenanwältin (Mitte 50), mit der Kindesmutter(32).
Mir gegenüber eine Attraktive Familienrichterin auch Anfang (40), und Rechts davon einen Tisch weiter, die Liebe Frau vom Jugendamt.
Ich war der einzige Mann im Gerichtssaal und das spiegelt 1:1 die Machtverhältnisse in Familiengerichten in Deutschland wieder.
Wie muss sich wohl eine Maus fühlen, in einem Gericht voller Katzen?
Nun eine kurze Zusammenfassung
Die Richterin eröffnete das Gericht und begann über das Interview mit meinen Sohn zu erzählen. Er wäre ein schlauer und aufgeweckter Junge. Bei der Befragung gab mein Sohn unter anderem zu Protokoll, ,, das er es cool fände, öfter und auch länger bei seinem Papa zu sein.
Was nun das bemerkenswerteste an der Sache ist, als die Richterin nachfragte, warum er das nicht mal der Mutter gesagt hätte. Antwortete mein Sohn,, Er traue sich nicht“.
Warum mein Sohn Angst vor der Mutter hat, wurde nicht weiter erörtert. Hingegen kam nun die Schlussfolgerung der Richterin, dass mein Sohn nach ihrer Meinung mit seinen 8 Jahren so was nicht von selbst sagt sondern dass ich der Vater das mit ihm einstudiert hätte.
Ich schwöre bei allem was mir Heilig ist, ich habe nie vorher mit meinem Sohn über das anstehende Interview mit der Richterin gesprochen.
Ich habe den Mund vor Staunen über diese Aussage gar nicht mehr zubekommen, da jedes Dementi meinerseits nicht im Geringsten zur Kenntnis genommen wurde. Im Gegenteil, wie arrangiert gab die Richterin das Wort an die Frau vom Jugendamt weiter. Sie, die vorher nicht mal die Gelegenheit hatte ein persönliches Gespräch mit meinem Sohn zu führen, letzter Dings auch nicht mit dem Schulpsychologen sprechen konnte, weil der Krank war, erklärte einstimmig, dass sie auch der selben Meinung wäre, das ich das Kind manipuliert hätte und ich sogar Schädlich für das Kind wäre, da mein Sohn bestimmt darunter Leiden würde, dass ich nicht mit der Situation klar kommen würde, weil ich kein Sorgerecht hätte.
Ich habe betont, dass ich das Sorgerecht haben möchte, damit auch im Falle das mein Sohn krank ist, ich mit ihm auch mal alleine zum Kinderarzt gehen könne und das mein Kind auch das Gefühl vermittelt bekommen soll, dass ich ein vollmündiges Elternteil bin.
Ich fasste mich und nahm mich zusammen. Ich erklärte freundlich, dass ich wie alle Väter in Deutschland, dieselben Menschenrechte und die damit verbundenen Pflichten erhalten möchte, wie es die Mütter besitzen.
Weiterhin wies ich daraufhin, dass aktuell der Europäische Gerichtshof die Deutschen Gerichte dazu angemahnt hat die Ungleichstellung von Vätern gegenüber Müttern zu ändern.
Die Richterin und alle übrigen Anwesenden schauten mich nach dem ich Dies gesagt hatte eine weile schweigend an und was mich am meisten Erschreckte, sie reagierten überhaupt nicht auf diese Argumentation. Wie Robotter, so als hätte ich dies nicht gesagt fuhren sie weiter mit dem Prozess fort.
Ohne eine sichtliche Regung erklärte die Richterin, dass es für das Kindeswohle besser sei nicht auf ein Sorgerecht meinerseits weiterhin zu bestehen. Sie würde dieser Forderung Ihre Zustimmung nicht geben. Da war der Prozess noch keine 10 Minuten alt.
Der größte Witz war dann der zynische Einwand, der Richterin, als ich erklärte, dass ich es nicht gut fände das Kinder bei Sorgerechtsprozessen in der Regel von Richtern vernommen werden.
Die zynische Antwort war wieder ein Schlag ins Kontor. Sie erklärte mir spöttisch, dass ich es mir hätte vorher überlegen sollen dem Kind so etwas zuzumuten. Ich hätte halt nicht das Sorgerecht beantragen sollen.
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Das heißt also, dass wir Väter nicht nur um unser Sorgerecht betrogen werden sondern man uns auch noch dafür Verantwortlich macht, was die Richter und Gutachter den Kindern antun.
Ich denke dass der Anwältin der Kindesmutter nun langsam etwas langweilig war, sie hatte ohne ein einziges Wort von sich zu geben das ganze sehr amüsiert betrachtet und faktisch ohne etwas zu Arbeiten, den Prozess schon gewonnen.
Sie muss aber der Ansicht gewesen sein, dass Sie ähnlich wie Brutus bei der Ermordung Cäsars, Sie sich doch noch gemüßigt sah einen weiteren Dolch in meinem Rücken hinein zustecken und sie zog die nächste Verleumdungskarte gegen mich.
schon vor Gerichtsbeginn hatte sich die Anwältin bei der Kindesmutter erkundigt wer der Kindesvater im Flur des Gerichtswartesaals wäre und dann nach erhalt der Information mit einem verächtlichen abschätzigen Blick ,,aha, das ist er also“ in meine Richtung geschaut.
Was mich schon zu diesem Zeitpunkt verwunderte war, dass die Anwältin und die Jugendamtsmitarbeiterin vor Prozessbeginn sich wie gute alte Freunde begrüßten. Da hätte mir schon dämmern müssen, was für eine Schmierenkomödie da gegen mich veranstaltet werden würde.
Nun versuchte die Anwältin, mich als Stalker hinzustellen, weil ich es mal gewagt habe, meinen Sohn in der Schule zu besuchen und ihm Süßigkeiten zu schenken, Es war Mittags und die Schule war gerade zu ende gegangen. Er war auf dem Weg zum Kinderhort.
Ich war nur noch bemüht die Fassung zu halten und erklärte das ich an diesem Tage zufällig gerade in der Nähe war und ich das Bedürfnis hatte meinen Sohn das erste Mal in 8 Jahren außerhalb der verordneten Besuchszeiten zu sehen.
Es ist schrecklich, wenn man als Verbrecher hingestellt wird nur weil man das Bedürfnis hat sein Kind zu sehen. Schließlich hatte ich nicht die Absicht ihn zu entführen. Später hat mein Sohn mich darauf angesprochen und mir noch mal bekundet, dass er sich sehr darüber gefreut hat.
Das Interessierte keinen der Anwesenden, auch nicht, das die Kindesmutter mich sogar von Zeitpunkt der Erst-Einschulung mit Absicht in Unkenntnis gelassen hat. Und ich so einen der wichtigsten Tage meines Sohnes nicht miterleben durfte.
Aber egal was ich erzählte, für die war ich nur noch ein gefährlicher Vater.
Aber so Pervers sind nun mal die Machtverhältnisse in deutschen Familiengerichten.
Fazit:
Nach einer 1 Stunde war der Prozess vorbei. Ich hatte verloren und wollte nur noch den Gerichtssaal verlassen, da sah ich wie die Richterin und die Frau vom Jugendamt sich zu einem netten Plausch am Tisch der Anwältin versammelten. Ich sah noch mal zurück und tatsächlich die Richterin lächelte und erzählten über alte Zeiten. Man kennt sich ja unter Kollegen. Ich schüttelte nur noch den Kopf und wollte diese freundschaftlich Unterhalten nicht beiwohnen.
Ich habe nur so bei mir Gedacht, dass alle in diesem Gerichtssaal anwesenden emanzipierten Frauen nicht zuletzt auch mit Unterstützung der Männer heute die Möglichkeit haben solche Machtvollen Berufe auszuüben. Wenn das vor 100 Jahren die Männer geahnt hätten, wie jetzt diese Macht nun von Frauen gegen Männer und Kinder eingesetzt wird?
Fazit. Ein teurer Spaß und das Wissen das unser Rechtssystem längst Überholt ist.
Die mir aus dem Verfahren entstandenen Kosten sind 586,08 Euro für den Gegenanwalt meiner Ex und 44,50 Verfahrensgebühr.
Wie sagte mal ein kluger Mann, Die Revolution frisst Ihre Kinder.
Man könnte auch sagen. Die Emanzipation der Frauen, frisst Ihre Männer. Erfolgreich
D.R.
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